Die Geschichte der zweitgrößten Stadt Minnesotas beginnt bereits im frühen 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit ließen sich Forscher, Händler und Missionäre die aus Kanada zuwanderten auf dem Territorium der heutigen Stadt nieder. Die meisten von ihnen waren französischer Herkunft die Schutz im nahegelegenen Fort Snelling suchten. Besonders die Lage am Minnesota River und des Mississippi River war es, die Saint Paul zum Handelszentrum machten. Durch Galtier wurde 1841 genau hier eine Kirche mit dem Namen Saint Paul benannt und auch die Siedlung erhielt diesen Namen. In den darauf folgenden Jahren wuchs Saint Paul immer weiter, bis es 1854 bereits zu einer eigenständigen Stadt wurde.Saint Paul ist heute die Landeshauptstadt des Bundesstaates Minnesota.
In der Hauptstadt Saint Paul leben heute circa 280.000 Menschen, davon sind 67 Prozent Weiße, 12,4 Prozent Asiaten, der Rest gliedert sich in Afroamerikaner, Spanier und Latino Amerikaner. Die Fläche der Hauptstadt von Minnesota beträgt 145,5 km², wovon 136,7 km² nur Land sind. Die Dichte der Bevölkerung von Saint Paul beträgt auf einen km² gesehen 2026 Einwohner.
Die Stadt ist in 15 verschiedene Stadtbezirke untergliedert. Saint Paul ist zudem noch der Verwaltungssitz des Ramsey County.
In Saint Paul sind einige große Unternehmen ansässig die auch international tätig sind. Aber auch im kulturellen Bereich hat Saint Paul einiges zu bieten, denn es gibt viele historische Museen, welche auch den Schwerpunkt bilden. In der Hauptstadt ansässig ist ein Erzbistum welches den Namen Saint Paul and Minneapolis trägt.
Die Stadt verfügt über einige Universitäten, die wie die Stadt auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurückblicken.
Die Bewohner der Stadt bewegen sich hauptsächlich mit einem privaten Kraftfahrzeug fort, oder wählen den öffentlichen Personennahverkehr, welcher durch eine Tramlinie oder Busse gebildet wird. Sehr schön sind die sogenannten Skyways die sich in der Innenstadt von Saint Paul befinden und Gebäude mit Tunneln und geschlossenen Brücken verbinden, diese dienen dem Schutz vor der arktischen Kälte im Winter.